Bericht zur Juli-Sitzung des Gemeinderats
Vereinsförderung; Beratung und Beschluss über die Liste der förderfähigen Vereine
Wie alljährlich befasste sich der Gemeinderat mit der Förderung der Vereine durch die Gemeinde. Aus der bisherigen Förderungsliste werden die Chorgemeinschaft Hirschlanden und der Kulturverein Schluckspechte herausgenommen, da beide Vereine aufgelöst werden. Neu in die Förderung kommt der neu gegründete Dorfverein Hirschlanden.
Der Gemeinderat stimmte der neu aktualisierten Förderungsliste zu.
Gemeindeverbindungsstraßen; Vergabe von Asphaltarbeiten; Beratung und Beschluss
Die Gemeindeverbindungsstraße von Sindolsheim in Richtung Hohenstadt und Hirschlanden hat mehre Schadstellen die noch in diesem Jahr beseitigt werden sollen. Dies sind zwei Teilstücke bei Hirschlanden und Sindolsheim mit einer Gesamtlänge von rund 700 Metern. Der Gemeinderat Vergabe die Asphaltarbeiten an die Firma Konrad-Bau GmbH einstimmig. Die Arbeiten sollen im Zeitraum von August bis Oktober ausgeführt werden. Erfreulich ist, dass man mit den Kosten innerhalb des Finanzierungsplanes lag.
Vergabe von Ingenieurleistungen: Innere Erschließung Misch- und Gewerbegebiet "Im Teich II"; Beratung und Beschluss
Zur Fortführung des Bebauungsplanverfahrens des Gewerbe- und Mischgebiet „Im Teich II“ ist die Straßen-, Wasser- sowie Abwasserplanung für das Gebiet notwendig. Das Gebiet soll im Trennsystem erschlossen werden. Regen- und Schmutzwasser werden dann auf das vorhandene Mischwassersystem in der Industriestraße angeschlossen. Langfristig soll das gesamte Gebiet, wie vom Landratsamt gefordert, auf ein Trennsystem umgestellt werden. Die Verwaltung, hat vier Ingenieurbüros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Dabei wurden die Leistungsphasen 1-9 sowie die Entwurfsvermessung sowie Bauleitung mit einbezogen. Das günstigste Angebot hat das Ingenieurbüro Sack und Partner mit einem Honorar von 126.807,31 Euro abgegeben. Zunächst wird die Leistungsphase bis zur Entwurfsplanung freigegeben, um das Bebauungsplanverfahren abschließen zu können. Eine „Starkregenbetrachtung“ für dieses Baugebiet wurde zwischenzeitlich auch in Auftrag gegeben. Der Gemeinderat stimmte nach einer Wortmeldung der Vergabe zu.
Starkregenrisikomanagement (SRRM); Information
Die Gemeinde Rosenberg wird sich im kommenden Jahr mit dem kommunalen Starkregenrisikomanagement (SRRM) befassen. Das Land Baden-Württemberg empfiehlt die Umsetzung bis zum Jahre 2027 und hat für die den Gemeinden einen Leitfaden entwickelt der diesen zur Umsetzung von Maßnahmen Verfügung steht. Das Starkregenrisikomanagement ist dazu gedacht, allen Akteuren die notwendigen Informationen im Zusammenhang mit Regenrisiken an die Hand zu geben. Kleinräumige, kurzanhaltende aber extreme Starkregenereignisse können auch in der Gemeinde zu schwerwiegenden Überflutungen führen. Gleichzeitig sind diese nur bedingt vorhersehbar und stellen somit ein schwer kalkulierbares Risiko dar. In Baden-Württemberg lassen sich etwa 50 % der Gesamtschäden, die durch Hochwasser im Mittel alljährlich verursacht werden, auf derartige Starkregenereignisse zurückzuführen. Dabei ist es gleichgültig ob man an einem Gewässer wohnt oder nicht. Die Starkregenereignisse, wie auch in den letzten Tagen im Bauland, machen deutlich, dass grundsätzlich keine Region im Land von dieser Gefahr ausgenommen ist. Und auch in Zukunft ist infolge des Klimawandels eine Zunahme von extremen Niederschlagsereignissen zu erwarten. Die Starkregengefahrenkarten zeigen beispielsweise, wo welche Fließwege zu erwarten sind. Das vorliegende Richtpreisangebot der Firma Geomer aus Heidelberg beläuft sich auf rund 80.000 Euro für das gesamte Gemeindegebiet. Auf dessen Grundlage soll nun zunächst ein Förderantrag beim Land gestellt werden. Das Geld für Das Konzept wird im Haushalt des kommenden Jahres eingestellt. Die Auftragsvergabe soll im nächsten Jahr erfolgen. Ohne Wortmeldung folgte der Gemeinderat dem Vorschlag des Bürgermeisters, dass ein Förderantrag von der Verwaltung gestellt wird.
Bürgerfragestunde
In der Bürgerfragestunde hatte ein Bürger aus Hirschlanden mehrere Fragen zum Dorfladen
Verschiedenes
Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde über folgendes informiert:
- Für die Sanierung und die Erweiterung der Grundschule wurde aus dem Ausgleichsstock ein Zuschuss von 1 Mio. Euro zugesagt, worüber man sich sehr freue. Die Finanzierung ist nunmehr gesichert und man dürfe nunmehr anfangen. Ein weiterer Zuschuss steht noch aus. Man erwartet eine Förderzusage im nächsten Jahr.
- Das Prüfungsverfahren zur Eröffnungsbilanz der Jahre 2015 bis 2021 der Gemeinde Rosenberg wurde abgeschlossen. Das Ergebnis der Prüfung ist positiv.
- Die Arbeiten für die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens in Sindolsheim wurden an die Baufirma Lintz und Hinninger in Mosbach vergeben. Mit den Arbeiten soll alsbald begonnen werden.
- Aus dem „ELR Programm“ für den geplanten Umbau des ehemaligen Kindergartens zu einer Arztpraxis wurde eine Förderzusage erteilt. Man könne nunmehr mit diesem für die Gemeinde wichtigen Projekt weitermachen. Der Bauantrag ist gestellt.

