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Rosenberg, im Herzen des Baulandes, Neckar-Odenwald-Kreis

Willkommen in Rosenberg

Straßenschild Rosenberg

Ortsteil Rosenberg

BildneuesRathaus

Narrenzunft Rouschebercher Milchsäuli
in den närrischen Startlöchern - Die T e r m i n e:

BildSäuliNov2012

Die Rouschebercher Milchsäuli stehen in den närrischen Startlöchern. Am Donnerstag beginnt mit dem Ordensfest die Kampagne 2012 so richtig. Dann stehen eine Vielzahl von Veranstaltungen an. Höhepunkt ist der Säuliball am 11. Februar in der Singelscher Halle, wozu die Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist.  (Foto: Frodl)

“Das Säuli rennt und lacht - in Rouscheberch ist wieder Faschenacht”.

Unser Bild zeigt den diesjährigen Jahresorden der NZRM. Jeder Orden ist von Hand hergestellt und deshalb ein Unikat.
(Foto: Frodl

Säuliorden2012
2012SäulifahneamRathaus

E I L M E L D U N G - E I L M E L D U N G

Bürgermeister Baar des Amtes enthoben - Säuli übernehmen die Macht in der Baulandgemeinde. Kasse ist aber lotterleer. 

Wenn am Rothausch die Fahne der Säuli weht bedeutet dies alljährlich, dass diese die Macht in der Baulandgemeinde übernommen haben.

Rouscheberch hat derzeit keinen amtierenden Bürgerchermeschter mehr: Bei der Rathausstürmung der Narrenzunft Rouschebercher Milchsäuli wurde “Gemeindebabbes” Gerhard Baar kurzerhand von “Säuli-Präsident” Wild des Amtes enthoben. Jetzt residiert das neue Prinzenpaar der Säuli Prinzessin  Nicole I von der Brück und Prinz Hannes I von Habsburg. Erstmals in der langen Tradition der Gemeinde werden, wir so der abgesetzte Gemeindeschultes ,von einem Österreicher regiert. Aber am Aschermittwoch ist der Spuk schon wieder vorbei. (Fotos: Frodl)

Bild links: Die “Säuli-Fahne” wurde vor dem Rathaus gehisst. Links Präsident Klaus Wild, rechts sein Stellvertreter Wolfgang Ullrich.

2012SäuliRathausstürmung

Die „Rouschebercher Milchsäuli“ übernahmen am gestrigen Freitag die Macht in der Baulandgemeinde, die jedoch nur sechs Tage anhalten wird, denn an Aschermittwoch ist der Spuk wieder vorbei. Jetzt regiert in der „Baulandmetrople“ mit Prinz Hannes I erstmals ein Österreicher. Keiner hat’s glauben können, in diesem Jahr ist es passiert. In Rouscheberch gibt’s jetzt auch, aber in abgewandelter Form: „ Prinz Hannes und der Bürgermeister“. Insbesondere für die Schulkinder der Grundschule brechen jetzt schöne „Fastnachtszeiten“ an. Selbstverständlich, dass sie besonders jubelten.    Foto: Frodl

Rosenberg.(F) Jetzt weht sie wieder, die Fahne der Narrenzunft. Rouscheberchs Borchemeschter Gerhard Baar wurde am gestrigen Freitag bei der Rathausstür-mung der „Säuli“ von seinem Amt abgesetzt. Bereitwillig übergab er den Rathausschlüssel und  die „lotterleere“ Gemeindekasse an das neue Prinzenpaar der Milchsäuli, Prinzessin Nicole I von der Brück und Prinz Hannes I von Habsburg. Die Mitarbeiter des Gemeindeoberhauptes legten sofort die Arbeit nieder. Darunter auch Kämmerer Hermann Gaukel der eifrig am neuen Haushaltsplan für das Jahr 2012 arbeitet. Ob jetzt die geplante Sitzung des Gemeinderates Ende des Monats ausfällt?. Erstmals in seiner über 750-jährigen Geschichte wird die Gemeinde in der Faschenachtszeit von einem Österreicher regiert. „Säuli“-Präsident Klaus Wild setzte nach dem Schlachtruf „Huja-Gagga“ den Bürgermeister ab und meinte, dass sich die Säuli auch überlegen, ob er überhaupt nochmals ins Amt gesetzt wird. Die Kasse der Gemeinde ist leer, weil man in der Schule so viel Geld braucht.  Die anwesenden Schulkinder jubelten, dass ihnen der „Säuli-Präsident“  bis Aschermittwoch schulfrei gab und sie auch keine Hausaufgaben mehr machen müssen. Der „Gemeindebabbe“ hat ebenfalls frei meinte Wild. Prinzessin Nicole I und Prinz Hannes I verfügten gleich, dass von heute bis Aschermittwoch  die Allmacht des Bürgermeisters und der Verwaltung in die Macht des Prinzenpaares übergehen werde.  Der abgesetzte Bürgermeister habe sofort folgende Vorbereitungen zu treffen: Die Amtsstuben sind wohnlich und gemütlich herzurichten, Gegenwehr und Misslaunigkeiten sind zu unterlassen, ein bisschen wehren dürfen sich nur die weiblichen Bediensteten.  Für Speise und Trank ist zu sorgen. Sollte dies von Seiten der Gemeinde nicht gewährt werden, werde die Milchsäuligarde angewiesen die Bestände der Vorratskammer zu plündern. Jammern und „mosern“ sind bis Aschermittwoch zu unterlassen.  Neben der Meinungsfreiheit sind närrische Verfehlungen zu dulden. Die Kinder haben nunmehr daheim das Sagen, keine Fernsehverbote und schlafen erst wenn es Laune macht. Der Bürgermeister machte kein närrisches Gesicht und die Kinder der Grundschule brachen in Jubel aus. 

In seinen närrischen Reimen meinte das abgesetzte Gemeindeoberhaupt: Wenn aus’m Rathausfenster s’Säule lacht, dann ist in Rouscheberch Faschenacht. Die Garde – in diesem Jahr schwach besetzt – hat mich ganz närrt aus em Rathaus raus gezerrt. Dabei habe ich nichts schlimmes gemacht, hab sogar die Kasse mitgebracht. Aber: ich bring des Ding net uff, selbst wenn man haut mim Hammer druff. Ich hab dem Prinzenpaar schon g’schworn, vom Froscht ist unner Geld eingefror’n. Zurück zu unserer Faschenacht, wo dieses Jahr – wer hätt’s gedacht, was ganz Seltenes passiert. Nennen wir’s mal ungeniert: Dank Prinzensuch der Faschnachtsgeister, heißt’s dieses Jahr: „Prinz Hannes und der Bürgermeister“. Und keener hätt’s geglaubt, dass das je passiert: Mir werrn von Österreicher regiert, meinte der abgesetzte in seinem Schlusswort. Er übergab bereitwillig den Schlüssel des Rathauses sowie die eingefrorene Gemeindekasse an das Prinzenpaar. Nach einem weiteren Säuli-Schlachtruf und  dem Befehl von „Säuli-Präsident“ Einzug ins Rathaus zu halten,  gehorchte die Säuli-Schar schnell und im Rothausch gab es Brezeln und Sekt für die Säulischar und Besucher. Und Hauptamtsleiter Hartmut Knaus meinte närrisch“ Jetzt sind auch die letzten EURO auch noch verbraucht“.

Rosenberger Weihnachtsmarkt 2011

Bild4Weihnachtsmarkt2010
WeihnachtsmarktBild12011 WeihnachtsmarktBild22011

Rosenberg.(F)  Der Weihnachtsmarkt in der Baulandgemeinde gewinnt alljährlich immer mehr an Attraktivität, so  auch in diesem Jahr. Die Veranstalter um den Heimat und Kulturverein hatten wieder einen tollen Markt präsentiert,  denn neben dem bereits sehr vielfältigen Programm wurden erstmals Pferdekutschenfahrten angeboten, die sich großer Beliebtheit erfreuten. In der katholischen Kirche fand eine interessante Ausstellung von Christbaumschmuck statt, die ausgestellten und teilweise ausgefallenen Exponate waren teilweise schon über sechzig Jahre alt.  Das Marktgeschehen erfreute sich bei Jung und Alt wieder eines sehr guten Zuspruchs seitens der Bevölkerung, denn es wird zu einem kleinen „Familienfest“, denn auch viele ehemalige Rosenberger waren wieder in die alte Heimat gekommen.  Das Ambiente passte: Vor den Kulissen des Rathauses, der Kirche und der Schule waren wieder eine Vielzahl von Holzhäuschen aufgebaut, die liebevoll geschmückt waren, jedes auf seine eigene Art. Der Duft von gebrannten Mandeln, türkischem Tee und Glühwein zog über den Platz und  es gab noch weitere kulinarische Leckereien wie  Steaks, Würstchen, Grünkernküchle, und Schmalzbrot für die Besucher.
Nach dem traditionellen   schwungvollen  Auftakt der Flötenspieler der Grundschule, unter der Leitung von Jeanette Hagenbuch und Rainer Wollenschläger, oblag es Bürgermeister Baar, den alljährlichen Weihnachtsmarkt  zu eröffnen. Er freute sich, dass dieser immer professioneller werde, was man auch in diesem Jahr wieder sehen könne. Die Veranstalter haben immer neue Ideen und lassen sich immer neue Attraktionen einfallen, wie in diesem Jahr die Pferdekutschenfahrten und die Ausstellung von Christbaumschmuck. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und es gab schönes, ruhiges aber kaltes Winterwetter. Nur eine Windböe fegte bei seiner Ansprache durch den Dorfplatz und einige Sterne die zur Verzierung an den Holzhütten angebracht waren, schwebten durch die Besucher. Sein Dank galt abschließend allen Beteiligten für die Mitwirkung und Unterstützung, denn eine große Vorbereitungszeit ist alljährlich notwendig um einen solchen Markt auf die Beine zu stellen und wünschte vergnügte Stunden.
Zahlreiche Anbieter offerierten den Besuchern Weihnachtsschmuck, Bastelarbeiten, Geschenkartikel, Honig, Karten,  Kalender und vieles mehr. In der Schule gab es Kaffee und Kuchen und ein besonderes Programm wurde von den Kindern zusammengestellt.  Auch hier wurden Bastelsachen zum Kauf angeboten.  Erstmals wurde in der Kirche eine Ausstellung von Christbaumschmuck präsentiert, der von Bürgern der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. So waren Modelle zu sehen, die bereits über sechzig Jahre alt waren. Diese Raritäten, wie Nussknacker, Schwippbogen, Weihnachtskarten mit verschiedenen Motiven wurden von vielen Besuchern bewundert. Eine weitere Attraktion waren die angebotenen Pferdekutschenfahrten durch den Ort. Auch hier war eine große Resonanz zu verzeichnen.
Die Ankunft des Nikolauses, alljährlich ein Höhepunkt, wurde von den Kindern wie immer sehnlichst  erwartet, der in diesem Jahr auf dem Pferdegespann in den Dorfplatz einfuhr, bereits dicht umringt von den wartenden Kindern. Nach dem der Nikolaus seine Weihnachtsgeschichte vom „Schlamper Flori“ vorgelesen hatte,  gab es dann für jedes anwesende Kind ein kleines Weihnachtspäckchen, welches vom Heimat – und Kulturverein alljährlich bereitgestellt  und von den Kindern mit leuchtenden Augen entgegengenommen wurde.
Die einbrechende Dunkelheit tauchte den Dorfplatz in ein besonderes Flair.  Weihnachtslichter überall. Traditionell beteiligte sich der Gesangverein 1858 Rosenberg auch in diesem Jahr mit drei Liedvorträgen  „Es solle das Wunder werden“, „Wie leuchtet es über dem Walde“ und „Es ist Weihnachtszeit“  unter der Leitung von Volker Grasek an diesem Markt. Für ihren gekonnten Auftritt bekamen sie ebenso Beifall wie auch der Posaunenchor Adelsheim-Rosenberg, unter Leitung von Dirigent Gerhard Rau. Mit ihrem stimmungsvoll gespielten Potpourri an Weihnachtsliedern beendeten sie einen wunderschönen Weihnachtsmarkt,   Noch einige Stunden herrschte eine tolle und muntere Stimmung auf dem Dorfplatz.

BildGottesdienstUganda2011

Im Rahmen einer Urlaubsvertretung in der kath. Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach zelebrierten die beiden Pfarrer Philip Balikuddembe und Ponsiano Kisembe aus Uganda am Sonntag, den 14. August 2011 die Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Karl Borromäus in Rosenberg. Im Anschluss an den Gottesdienst, der von Kindern und Jugendlichen aus der Pfarrgemeinde mitgestaltet und von den beiden Geistlichen durch afrikanische Trommelrhythmen bereichert wurde, begrüßte Bürgermeister Gerhard Baar die weit gereisten Gäste. In seiner Ansprache wies der Bürgermeister darauf hin, dass Pfarrer Philip im Jahr 2006 zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Uganda bestellt wurde. Diese herausgehobene Aufgabe nimmt er in 19 Diözesen im gesamten Land wahr. Unsere Aufnahme zeigt die beiden Geistlichen und Mitglieder des kath. Pfarrgemeinderats und Karl-Heinz Dörsam aus Bödigheim (ganz rechts), der in Uganda Hilfsprojekte organisiert.  (Foto: Frodl)

Neue Zahnarztpraxis in Rosenberg eröffnet
Umfassendes zahnmedizinisches Angebot/Sprechstunden zweimal wöchentlich

Ab sofort praktiziert mit Dr. med. dent. Aurel Netzer wieder ein Zahnarzt in der Gemeinde Rosenberg. Dr. Netzer und sein Praxisteam begrüßten in den umgestalteten Räumlichkeiten der Hauptstraße 42 (im Obergeschoss, über der Sparkassenfiliale) in Rosenberg viele interessierte Besucher, unter ihnen auch Bürgermeister Gerhard Baar. Dr. Netzer, der seine Stammpraxis in Osterburken betreibt, wird zunächst zweimal wöchentlich, nämlich mittwochs, von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr und freitags von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr – 17.00, in Rosenberg seine Patientinnen und Patienten behandeln. In seiner Begrüßung wies Dr. Netzer darauf hin, dass er von Prophylaxe über Zahnbehandlungen bis hin zu modernen zahnchirurgischen Praktiken ein umfassendes zahnmedizinisches Angebot machen kann, zumal auch ein zahntechnisches Labor mit Zahntechnikermeister Manfred Blatz der Praxis angegliedert ist.

Bürgermeister Gerhard Baar begrüßte Herrn Dr. Netzer und sein freundliches Praxisteam. Er hob hervor, dass seit 37 Jahren erstmals wieder ein Zahnarzt in der Gemeinde Rosenberg praktiziere. Über die Anfrage nach geeigneten Räumlichkeiten, die Dr. Ulrich Thiele als Eigentümer dankenswerterweise kurzfristig zur Verfügung gestellt hat, sei der Bürgermeister sehr erfreut gewesen. „Sie haben damit bei der Gemeinde offene Türen eingerannt“, so Baar, der darauf hinwies, dass eine Zahnarztpraxis in einer Gemeinde einen wesentlichen Baustein der Versorgung der Bürgerschaft darstellt.

Bürgermeister Gerhard Baar wünschte Dr. Netzer in Rosenberg viel Erfolg sowie zufriedene Patientinnen und Patienten. Den Tag der offenen Tür am vergangenen Sonntag nutzten bereits viele Bürgerinnen und Bürger, um sich über die Praxis und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

BildZahnarztNetzerRosenberg
BildVerabschiedungFeuerwehrFrey2010

Nach der Herbstabschlussübung, die am vergangenen Samstag an der Biogasanlage Rosenberg abgehalten wurde, erfolgte ein Stabwechsel bei der Führung der Feuerwehr: der bisherige Gesamtkommandant Dietlof Frey, der diese Funktion von 1990 bis 1994 und von 1999 bis 2010 ausfüllte, übergab die Leitung der Rosenberger Wehren an seinen bisherigen Stellvertreter Andreas Frey aus Hirschlanden. Stellvertretender Gesamtk-ommandant bleibt wie bisher Michael Fiedler. Beide verfügen als Absolventen des Zugführer-Lehrgangs an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal über die nötige Qualifikation für diese Führungspositionen. Bei der Nachbesprechung der Abschlussübung würdigte Bürgermeister Baar die Leitung des scheidenden Kommandanten und rief die Feuerwehr-kameradinnen und - kameraden dazu auf, auch den neuen Gesamtkommandanten in seiner Arbeit zu unterstützen. Unser Bild zeigt v.ln.r. Marcel Roos von der AWN, Bürgermeister Baar, Andreas Frey, Michael Fiedler und Dietlof Frey.  (Foto: Frodl)

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Bürgermeister Gerhard Baar und Rosemarie Kroh  Foto: Frodl

BildKroh

Landesehrennadel für Rosemarie Kroh
Seit zwei Jahrzehnten Motor und Stütze der Selbsthilfegruppe nach Krebs

In einem ansprechenden und würdigen Rahmen, nach dem Festgottesdienst zum 90-jährigen Jubiläum des TSV Rosenberg, am gestrigen Sonntag wurde Rosemarie Kroh für ihr hervorragendes und ehrenamtliches Engagement um die „Selbsthilfegruppe nach Krebs“ durch Bürgermeister Gerhard Baar mit der Landesehrennadel ausgezeichnet. In seiner Laudatio ging er auf die langjährigen Aktivitäten von Frau Kroh ein. Vor 30 Jahren wurde die Gruppe  gegründet. Seit mehr als 19 Jahren wird diese die räumlich sämtliche Kommunen des Mittelbereiches Buchen / Odenwald abdeckt von Frau Kroh verantwortlich geleitet. Sie betreut  124 betroffene Frauen und mittlerweile auch Männer mit insgesamt 17 Arten von Krebserkrankungen. Die Betroffenen selbst kommen überwiegend aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, auch aus dem Raum Mosbach, vereinzelt begleitet sie Betroffene aus Mainz, Stuttgart und sogar eine Dame aus den USA, sagte Baar. Mit großem Engagement organisiert Frau Kroh monatliche Treffen des von den Krankheiten betroffenen Personenkreises, gibt Hilfestellung in sämtlichen Bereichen des Lebens, denn oft bestimmen die Folgen der Krankheit auch die persönlichen Lebensschicksale. Sie begleitet die betroffenen Personen teilweise bis ans Sterbebett.  Bei den Treffen organisiert sie jeweils Programmpunkte wie Vorträge zur Gesundheit, Ernährungsberatung, Gymnastik, musikalische Nachmittage oder Ausflüge in die nähere Umgebung. Dabei ist es, so Bürgermeister Baar, ihr Bestreben, Personen mit gleichem oder ähnlichem Krankheitsbild miteinander ins Gespräch zu bringen, um so gegenseitige Hilfestellungen zu ermöglichen und zu stärken. Einer ihrer Leitsprüche lautet: „Hinsitzen und heulen können wir auch zu Hause!“ In diesem Sinne ist es ein Anliegen von Frau Kroh, konstruktiv mit den Krankheiten umzugehen, aktiv das Leben der Betroffenen im positiven Sinne zu gestalten und ein bejahendes Zukunftsbild in den Köpfen der Gruppenmitglieder zu schaffen. Flankierend, so fuhr der Bürgermeister in seiner Ansprache fort, organisiert Frau Kroh Vortragsveranstaltungen zum Beispiel von der Polizei, Besichtigungen von Firmen, Kirchen oder kulturellen Einrichtungen, sie organisiert

Jahresausflüge ebenso wie Weihnachts- und Erntedankfeiern.  Mit unbändigem Temperament ist Frau Kroh seit mehr als zwei Jahrzehnten, in der sie in der Vorstandschaft der Selbsthilfegruppe aktiv mitwirkt, trotz ihrer eigenen schweren Erkrankung und vielen nötigen Operationen, Antriebskraft und wertvolle Stütze der Selbsthilfegruppe. Sie verdient in besonderem Maße eine hohe Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg, so Baar, die selbstverständlich gewährt wurde. Er überreichte unter dem Beifall der vielen anwesenden Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde  die Ehrenurkunde, die  Auszeichnungsspange sowie einen Blumengruß und ein Weinpräsent an ihren Ehemann. Mit einem kurzen und knappen „Danke“ bedankte sich Rosemarie Kroh für diese hohe Auszeichnung und sicherte zu, ihre Arbeit im Sinne der Gruppe und der von der schrecklichen Krankheit Krebs betroffenen Personen weiterzuführen.

Größere Räume hat die Rosenberger Firma Team Patings und Schaden im Dörrhöfer Weg bezogen. Unser Bild zeigt die beiden Firmeninhaber Wim Patings und Jens Schaden mit Ehefrauen zusammen mit Bürgermeister Baar bei der Einweihungsfeier.  (Foto: Frodl)

BildTraktorübergabe2010

Jahr der Wälder 2011 in Rosenberg.
Die Vereinten Nationen haben 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt, um einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wälder weltweit zu leisten.
Dieser Anlass wurde auch in Rosenberg aufgegriffen, um den Blick der Menschen innerhalb der Gemeinde wieder stärker auf den Wald zu lenken. 
Am 29.März wurde in Rosenberg direkt vor dem Rathaus eine Bank aus Weißtanne für die Bevölkerung aufgestellt. Die Bank wurde bei der Firma Ühlein in Bödigheim unter Federführung der Forstbetriebsleitung Adelsheim gefertigt.
Deutschland ist ein Waldland. Wald ist faszinierender Naturraum, lebendiger Wirtschaftszweig, Quelle kultureller Identität. Wald ist Ursprung des Nachhaltigkeitsprinzips, leistungsstarke Klimaanlage und beliebter Erholungsort. Die Leistungen und Funktionen des Waldes sind so vielfältig und lebendig wie der Wald selbst.  
34%, das sind ca.  1.400 Hektar der  Gemeindefläche Rosenbergs, sind mit Wald bedeckt. Runde 8.500 Kubikmeter Holz werden jährlich eingeschlagen und verkauft.
Der Gemeindewald Rosenberg hat eine Größe von 630 Hektar und einen Zuwachs von 9,6 Kubikmetern Holz je Hektar und Jahr. Somit wachsen im Gemeindewald Rosenberg jeden Tag rund 17 Kubikmeter Holz nach.
Viele Tier- und Pflanzenarten finden in den Wäldern ihr Zuhause. Unzählige Menschen nutzen die Ruhe zur Entspannung.
Trotz dieser vielfachen Spitzenleistungen verschwindet der Wald jedoch zunehmend aus dem Erleben und dem Bewusstsein der  Menschen. Jeder hat ein Bild im Kopf, jeder glaubt, den Wald zu kennen. Doch kennen wir den Wald wirklich in seinen vielen Facetten, was wissen wir über seine Bedeutung, weltweit, für Deutschland, für die Gemeinde Rosenberg  und auch für die Lebensqualität eines jeden Einzelnen?
Nehmen Sie sich Zeit, den Wald in Ihrer nahen Umgebung wieder einmal bewusst zu erleben und über die vielen Funktionen unseres Waldes nachzudenken! Und: helfen Sie mit, unsere Wälder zu bewahren, Wald ist ein Geschenk der Schöpfung!

JdWälder Bild Grundschüler29 03-2011