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Neue Müllmarken für 2010
…in Rosenberg kommt eine Marke weniger
Rosenberg. Im neuen Jahr wird alles anders, garantiert! Auf jeden Fall alles, was die Müllentsorgung in Rosenberg betrifft. Das fängt schon an mit den Jahresmarken für das Jahr 2010. Diese werden wie üblich in der ersten Januarwoche zusammen mit den Müllgebührenbescheiden vom Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis an die Privathaushalte im Landkreis versandt.
Anders als die Bürger der anderen Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis erhalten die Haushalte der Gesamtgemeinde Rosenberg dieses Jahr eine Marke weniger als früher: Es gibt für 2010 KEINE Kontrollmarke zum Aufkleben auf die Restmülltonne! Dies liegt am Pilotprojekt zur restmüllfreien Abfallwirtschaft, welches ab März 2010 in der Gesamtgemeinde Rosenberg beginnt.
Das Pilotprojekt hat eine möglichst vollständige Verwertung aller Abfälle zum Ziel, folglich erübrigt sich ein eigenes Gefäß für Restmüll. Die Erfassung des bisherigen Restmülls ist über zwei Wertstofftonnen vorgesehen, eine „grüne“ Bioenergietonne und eine „gelbe“ Trockene Wertstofftonne. Die bisherigen Restmülltonnen erhalten daher ab Ende Februar 2010 neue grüne Deckel, und werden zur Bioenergietonne. Die grüne Bioenergietonne hat somit automatisch dasselbe Volumen wie zuvor die Restmülltonne. Eine Kontrollmarke ist aber nicht mehr erforderlich, daher wird sie erst gar nicht an die Haushalte in der Gemeinde Rosenberg versandt.
Zusätzlich zur Bioenergietonne erhalten die Haushalte in Rosenberg eine zweite graue Tonne mit gelbem Deckel, die Trockene Wertstofftonne. Beide Tonnen werden abwechselnd alle 14 Tage geleert.
Die weiteren Jahresmarken, das sind der Berechtigungsnachweis sowie eine bis mehrere Sperrmüllmarken sind aber wie üblich dem Gebührenbescheid für 2010 beigelegt. Diese Jahresmarken sind wie sonst auch auf einem gemeinsamen Trägerpapier aufgeklebt, und haben für das Jahr 2010 eine dunkelgrüne Farbe.
Der Berechtigungsnachweis und die Sperrmüllmarke(n) sind Voraussetzung für eine kostenlose Nutzung der Entsorgungsanlagen im Neckar-Odenwald-Kreis, daher empfiehlt es sich wie immer, sie sorgfältig aufzubewahren. Nach dem Samstag, 9. Januar 2010 verlieren die alten roten Marken für das Jahr 2009 ihre Gültigkeit. Ab Montag, 11. Januar 2010 werden bei den Entsorgungsanlagen im Neckar-Odenwald-Kreis nur noch Kleinanlieferungen und Sperrmüll mit den neuen dunkelgrünen Jahresmarken für 2010 angenommen.
Die Anzahl der gültigen Sperrmüllmarken ist nicht bei jedem Haushalt gleich, denn sie richtet sich nach der Größe der Restmülltonne. Aus drucktechnischen Gründen sind immer vier Felder für Sperrmüllmarken auf dem Trägerpapier enthalten. Die gültigen Marken sind am Aufdruck „Sperrmüllmarke 2010“ und einem Strichcode erkenntlich, ungültige Marken tragen den Aufdruck „ungültig“. Die Sperrmüllmarken berechtigen zu einer einmaligen kostenlosen Entsorgung von sperrigen Abfällen ohne verwertbare Anteile. Die Sperrmüllmarke kann entweder zur Selbstanlieferung oder zur Abholung per Abrufkarte genutzt werden. Für die Selbstanlieferung von Sperrmüll ist zusätzlich zur Abgabe der Sperrmüllmarke auch der Berechtigungsnachweis vorzuzeigen.
Der Berechtigungsnachweis kann zu kostenlosen Kleinanlieferungen für verwertbare Abfälle wie zum Beispiel Altholz, Altpapier oder Metallschrott aus Haushalten an den Wertstoffhöfen genutzt werden. Er kann im Gegensatz zur Sperrmüllmarke wiederholt benutzt werden. Der Berechtigungsnachweis gilt für den Wertstoffhof des DRK in Hardheim in der Querspange, für den Wertstoffhof in Mosbach auf dem Firmengeländer der Fa. INAST, für den Wertstoffhof in Buchen auf dem Gelände des Entsorgungszentrums Sansenhecken und für das Schadstoffmobil.
Weitere Fragen zu den Müllmarken für 2010 beantwortet gerne der Kundenservice der AWN unter Telefon 0 62 81/9 06-13.
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